08 Mai 2012
GeoFES Präsentation und Schulung bei der Feuerwehr Fürstenwalde
Am 4.5.2012 hatte die Feuerwehr Fürstenwalde benachbarte Feuerwehren eingeladen, um das System GeoFES im Rahmen einer kleinen Schulung und Präsentation vorzustellen. Mit insgesamt 22 Teilnehmen von 10 Feuerwehren war die Veranstaltung sehr gut besucht. Nach einer theoretischen Vorstellung konnte GeoFES im Rahmen eines Workshops von den Teilnehmern selbst getestet werden. Nach einer kleinen Einführung waren die Kollegen der eingeladenen Feuerwehren in der Lage Einsätze mit dem System digital abzudecken. Lagekarten wurden erzeugt, die Einsatzmittelverwaltung auf Herz und Nieren getestet und die Funktionalität des Einsatztagebuches in allen Facetten geprüft.Hier zeigte sich, dass der enge Kontakt zwischen Systemherstellern und Anwendern gerade bei komplexer Software unumgänglich ist. Die Verfahrensweisen beim Softwareeinsatz wurde diskutiert, die Einsatztaktik besprochen und gleich digital umgesetzt. Kleinere Probleme konnten durch die Mitarbeiter von DHI-WASY gelöst werden, gleichzeitig wurden interessante Aspekte für den Softwareentwickler dokumentiert. Auch hier gilt, ohne Weiterentwicklung und ständiges Anpassen der Software können die vielfältigen Anforderungen der Feuerwehren an ein digitales Einsatzführungssystem nicht erfüllt werden.
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04 Mai 2012
GeoFES Historisierungsfunktion jetzt im Einsatz
Im aktuellen GeoFES wurde die Funktionalität Historisierung eingefügt. Mittels einfachen Werkzeugen kann eine Historisierungsfunktion im Einsatz aktiviert werden, um historische Zustände anzeigen zu lassen. In der Stabsarbeit kann bei Übergaben so der Verlauf des Einsatzes sehr schnell nachgestellt werden.
In Historisierungsmenü wird automatisch eine über den gesamten Einsatz laufende Zeitskala angezeigt. Der Anwender kann wahlweise mit einem Schieberegler auf die gewünscht Zeit springen oder per Eingabe im Zeitmenü den Betrachtungszeitpunkt festlegen. Nach Definition eines Intervalls kann ein Einsatz auch in Zeitintervallen durchlaufen werden.
Wird der Einsatz mittels der Historisierungsfunktion analysiert, stehen keine Editierungsfunktionalitäten zur Verfügung. Alle Auswertefunktionen wie Einsatztagebuch, Lagekartenerstellung, Schadenspunkte und Checklisten können für den gewählten Zeitpunkt angewendet werden. Nach Auswahl der Einsatzzeit auf den aktuellen Zeitpunkt stehen alle Editierungsfunktionalitäten wieder zur Verfügung.
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23 Januar 2012
RBS, ALK, OSM, NAVTEQ und andere Adressmodelle bilden die physisch lokalisierten Adressen in abstrakten Datenmodellen ab. Navigationsgeräte, GIS-Systeme und auch GeoFES nutzen diese Daten, um die verorteten Adressen einerseits abzubilden und andererseits dem Anwender komfortabel die Möglichkeit zu bieten, nach diesen Adressen zu suchen. Den Postweg 84 in Gütersloh zu lokalisieren, ist dabei keine Schwierigkeit. Problematischer wird es nur nach Straßenabschnitten ohne Adressenpunkt zu suchen. Hier bietet sich oft nur ein interaktiver Lösungsprozess an, der aber gerade bei Einsatzführungssystemen zeitkritisch ist. Einige Adressmodelle, wie z.B. das RBS-Berlin (Regionales Bezugssystem Berlin), bilden Straßenabschnitte auch ohne Adressen ab. Die Verortung ist dabei sofort möglich. In der Aktualität unterscheiden sich allerdings die oben aufgeführten Datenmodelle teilweise erheblich. So ist der Update-Zyklus unterschiedlich und teilweise ist der Focus auf die zu aktualisierenden Daten differierend. Kommerzielle Anbieter konkurrieren mit frei verfügbaren oder behördlichen Daten. Der Anwender muss sich hier zwischen amtlich ungenau, teuer unvollständig oder kostenfrei lückenhaft entscheiden. Eine Kombination der Adressdatenmodelle ist programmatisch sehr aufwendig und teilweise wegen nicht vorhandener Schlüssel der Adressdatenbestände nicht möglich.
Implementierungen verschiedener Adressmodelle in GeoFES haben die Grenzen dieser Vorgehensweise aufgezeigt. Automatisiert von einem Model auf das andere Umzuschwenken, wenn Adressen in dem jeweils aktuellen Modell nicht gefunden werden, ist technisch durchaus realisierbar. Der automatische Vergleich von Aktualität und Qualität ist, auch bedingt durch differierende Datenmodelle und Adressschlüssel, durch Implementierungen verschiedener Adressmodelle nicht realisierbar. Abhilfe kann hier nur ein eineindeutiger, einheitlicher Schlüssel und Aktualitätsnachweiß in den Adressmodellen bringen. Die Landesvermessung (unter anderem die Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen AdV) hat hier bereits den Versuch unternommen einen einheitlichen Schlüssel zu erstellen. Dieser Schlüssel wird bereits weitgehend von den gängigen amtlichen Adressdatenmodellen übernommen.
Land
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Reg-Bez
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Kreis
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Gemeinde
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Ortsteil (optional)
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Straße
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HausNR
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HausNR Zusatz
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2-Stellen
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1-Stellen
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2-Stellen
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3-Stellen
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4-Stellen
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5-Stellen
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4-Stellen
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5-Stellen
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12
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0
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64
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340
|
0000
|
09093
|
0004
|
----a
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Kreisschlüssel (5-stelliger Schlüssel)
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12064
| ||||||
Gemeindeschlüssel (8-stelliger Schlüssel)
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12064340
| ||||||
Straßenschlüssel (17-stelliger Schlüssel)
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12064340000009093
| ||||||
Adresse (26-stelliger Schlüssel)
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120643400000090930004----a
| ||||||
Probleme liegen hierbei noch in der Abbildung von Ortsteilen, der eindeutigen Verschlüsselung von Zusatzadressangaben und der dynamischen Länge der Hausnummer.
Gerade in Bezug auf katastrophenschutzunterstützende Systeme, die zwingend auf eine genaue umfassende und schnelle Lokalisierung angewiesen sind, ist hier eine zeitnahe Lösung zwingend notwendig.
Um größtmögliche Flexibilität in der Suche der Bestimmung des Einsatzortes zu bieten, unterstützt GeoFES mehrere Lokalisierungsvarianten. So ist die Lokalisierung über Feuerwehrobjekte, Gewässerabschnitte und ÖPNV Informationen möglich. Zusätzlich wird eine freie Lokalisierung unterstützt. Hier ist der Kunde allerdings in der Pflicht Daten zu beschaffen, oder in Eigenverantwortung zu erfassen.
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24 November 2011
In Rahmen des bei der Berliner Feuerwehr initiierten Projektes „ABC-Telemetrie“ wurde eine gemeinsame ABC-Übung der Berliner Feuerwehr, des Landeskriminalamtes Berlin, des Bundesamtes für Strahlenschutz und der DHI-WASY GmbH durchgeführt.
Ziel war es die Messwerte aller an der Übung beteiligter ABC-Erkunder-Fahrzeuge geschützt und stabil auf einen gemeinsamen Datenspeicher zu übertragen, sowie die Auswerte- und Führungskomponente für ABC-Erkunder-Messfahrten auf der Basis des Einsatzführungssystems GeoFES zu testen. Die Zusammenarbeit von mehreren ABC-Erkunder Fahrzeugen in Deutschland war hier absolutes Neuland.
Während der Übung wurden Messdaten von den einheitlich, durch den Bund, ausgerüsteten ABC-Erkunder Fahrzeugen mittels Mobilfunk (bevorzugt UMTS) und VPN-Anbindung auf einen Serverbereich der Berliner Feuerwehr im 4 Minuten-Takt gesendet. Standort, Messfahrt sowie Messwerte konnten sofort durch den Fachberater ABC ausgewertet werden. Auf Basis des gemeinsamen Datenpools war der Fachberater ABC in der Lage, die maßgebenden Gefährdungsbereiche zu ermitteln.
Die Übung hat gezeigt, dass die gewählte Technik zur Übertragung der radiologischen Messdaten funktional ist und das Datenformat wie auch die Dateninhalte während der Übung von allen eingesetzten Fahrzeugen fehlerfrei übertragen worden sind. Eine eindeutige Zuordnung zum Messfahrzeug, Standort und Messzeitpunkt war vorbehaltlos möglich. Eine Auswertung der Daten, sowie die Darstellung und Bereitstellung von Gefahrenfeldern auf Grundlage direkt gewonnener Messdaten oder deren Interpolation, war unter Nutzung des Einsatzführungssystems GeoFES jederzeit möglich. Die Ergebnisse konnten als Entscheidungsgrundlage zur Führung der Fahrzeuge und weiterer einsatztaktischer Maßnahmen genutzt werden.
Auf Grundlage der Übung sollen jetzt der GW-Mess (BF) und der ELW 1 (LKA) mit der erforderlichen Technik zum Datenempfang und der Auswertungssoftware ausgestattet werden. Im nächsten Schritt sollen sämtliche ABC-ErkKw + GW-Mess (insgesamt 15) und weitere 8 Fahrzeuge mit der erforderlichen Technik ausgestattet werden.
17 November 2011
Gemeinsame Übung der Berliner Feuerwehr, des Landeskrimanalamtes Berlin, des Bundesamtes für Strahlenschutz und der DHI-WASY GmbH
Die DHI-WASY GmbH hat im Auftrag der Berliner Feuerwehr (BF) eine Auswerte- und Führungskomponente für ABC-Erkunder-Messfahrten auf der Basis des Einsatzführungssystems GeoFES entwickelt. Aufgaben dieser Software sind:
Lesen Sie hier weiter.
Die DHI-WASY GmbH hat im Auftrag der Berliner Feuerwehr (BF) eine Auswerte- und Führungskomponente für ABC-Erkunder-Messfahrten auf der Basis des Einsatzführungssystems GeoFES entwickelt. Aufgaben dieser Software sind:
- das Zusammenführen von (zurzeit nur radiologischen) Messwerten aller an einem Einsatz beteiligten ABC-Erkunder,
- Ermittlung von Flächen gleicher Belastung auf Basis eines integrierter Interpolationsverfahrens sowie
- Bereitstellung ausgewählter Bereiche als gefährdete Gebiete, die dann die Basis für Einsatzentscheidungen und -maßnahmen bilden können.
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08 September 2011
Die Stadt Fürstenwalde in Brandenburg (ca. 32 Tausend Einwohner) hat sich entschlossen für ihre mobile Befehlsstelle einen hochmodernen ELW1 anzuschaffen.
Der Mercedes Benz Sprinter besitzt neben analoger und digitaler Kommunikationstechnik auch einen Hochleistungsserver mit unabhängiger Stromversorgung, an den mindestens drei Arbeitsplätze (zwei davon mit Doppelbildschirmen) angeschlossen sind. Softwareseitig bildet das Einsatzführungssystem GeoFES das Herzstück des ELW1.
Mit GeoFES, dem raumbezogenen Entscheidungshilfesystem, werden im ELW1 digitale Erkundungen basierend auf den integrierten raumbezogenen Daten durchgeführt, Einsatzabschnitte gebildet und digitale Lagekarten erstellt, die Kräfte und Mittel verwaltet, die Einsatztagebücher geführt und vor allem raumbezogene Gefährdungsanalysen durchgeführt.
Eine Verbindung zu GPS-Informationen aus dem TETRA-Netz ist als Pilotprojekt mit dem Innenministerium Brandenburg geplant.
Alles in allem ist mit dem Fahrzeug die Technische Einsatzleitung für nahezu alle Einsatzfälle gut gerüstet.
Der Mercedes Benz Sprinter besitzt neben analoger und digitaler Kommunikationstechnik auch einen Hochleistungsserver mit unabhängiger Stromversorgung, an den mindestens drei Arbeitsplätze (zwei davon mit Doppelbildschirmen) angeschlossen sind. Softwareseitig bildet das Einsatzführungssystem GeoFES das Herzstück des ELW1.
Mit GeoFES, dem raumbezogenen Entscheidungshilfesystem, werden im ELW1 digitale Erkundungen basierend auf den integrierten raumbezogenen Daten durchgeführt, Einsatzabschnitte gebildet und digitale Lagekarten erstellt, die Kräfte und Mittel verwaltet, die Einsatztagebücher geführt und vor allem raumbezogene Gefährdungsanalysen durchgeführt.
Eine Verbindung zu GPS-Informationen aus dem TETRA-Netz ist als Pilotprojekt mit dem Innenministerium Brandenburg geplant.
Alles in allem ist mit dem Fahrzeug die Technische Einsatzleitung für nahezu alle Einsatzfälle gut gerüstet.
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